DVD Tipp – Saint Jacques

DVD- Tipp der Woche – Saint Jacques – Pilgern auf französisch

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20 Jahre nach ihrem Publikumshit „Drei Männer und ein Baby“ meldet sich Coline Serreau mit einer irrwitzigen Komödie kraftvoll auf die Leinwand zurück. Die Komik driftet nie in Klamauk ab, nicht zuletzt wegen eingefügter Traumsequenzen, spitzzüngiger Dialoge und bestens ausgewählten Schauspielern, allen voran Jean-Pierre Darroussin („Dialog mit meinem Gärtner“). Entpuppte sich mit knapp einer halben Mio. Besucher als Überraschungshit in den deutschen Kinos und ist nun eine Topempfehlung für Fans des französischen Films.

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DVD Tipp – Angela A

Fazit : Mein Weihnachtsmärchen als Tipp. Es hat zwar nichts mit Weihnachten zu tun, aber es trifft die Gefühle die wir in dieser Zeit haben oder suchen.  Ach im Übrigen es hilft nichts am Farbregler zu drehen, der Film ist in schwarz-weiß gedreht. Das hat was!

Drehbuchautor und Regisseur Luc Besson kreierte mit „Angel-A“ eine wilde Mixtur aus romantischer Komödie und sanftem Actiondrama. Dies sind wir von Besson, der Hollywood bislang auf Französisch das Fürchten lehren durfte, vielleicht nicht gewohnt, überzeugen kann er damit aber einmal mehr. Viel mehr als deftige Effekte stehen hier die Bilder und Akteure sebst im Vordergrund, die durch Kamera-Talent Thierry Arbogast faszinierend auf das Medium gebannt werden. Die rührende Story einer freundschaftlichen Beziehung zwischen zwei kaum gegensätzlicher als möglich gestrickten Charakteren mutet zwar simpel an, beinhaltet aber eine Finesse, die man mit den Worten Leichtigkeit oder Unbefangenheit benennen könnte. Keine der Taten und Problematiken im Film scheint ihre wirklich ernsten Konsequenzen zu haben. Daraus ergibt sich einerseits die durchaus genießbare luftige Atmosphäre, andererseits bleibt die Motivation für die Produktion ein wenig vage im Raum stehen. Wen das nicht stört, der kann sich auf herrliche Bilder freuen, in denen Topmodel Rie Rasmussen natürlich durchaus im Zentrum stehen darf.

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DVD Tipp – Shooter

An den Kinokassen war dieser Film kein großer Erfolg. Für mich gehört er zu den 10 besten Politthrillern die ich gesehen habe.  Der Film ist Action geladen, verschwörungslastig und fesselt einen für 2 Stunden in den Heimkinosessel. Die FSK 18 Einstufung halte ich für ungerechtfertigt. Ich wünschte mir mehr von diesen Thrillern mit politischem Hintergrund. Klasse Film!

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Serientipp – The Big Bang Theory

Die Physiker Leonard und Sheldon sind Spezialisten für die unentrinnbare Anziehungskraft eines Schwarzen Lochs und die Strukturfeinheiten eines Atoms. Aber wenn diese Atome zu einer Frau zusammengesetzt werden, kopieren sie plötzlich gar nichts mehr. Penny ist eine Frau, deren Atome überall an der richtigen Stelle sitzen – als sie nebenan einzieht, beginnt sich Leonards und Sheldons Universum auf eine Weise auszudehnen, wie sie es sicht nicht einmal hätten vorstellen können. Wenn die Serienschöpfer Chuck Lorre und Bill Prady zu gleichen Teilen Wissenschaft, Superhelden und Sex zusammenrühren und die Stars Johnny Galecki und Jim Parsons hinzufügen, ergibt das eine explosiv lustige Komödie für den Nerd in jedem von uns.

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DVD Tipp – Der kleine Nick

Warmherzige Realverfilmung von Jean-Jacques Sempés und René Goscinnys illustriertem Lausbubengeschichtenklassiker, der kürzlich 50. Jubiläum feierte. Der in kräftigen und lebensfrohen Farben und in stilisierter Ausstattung im Fünfzigerjahre-Stil gehaltene nostalgische Blick auf eine heile Welt wird durch Ironie gebrochen. Der von Maxime Godart in überzeugender Naivität und Frische gespielte Protagonist entspricht ebenso wie die anderen Kinderdarsteller genau den Vorstellungen der Leser. Ein Spaß für Erwachsene und Kinder.

 

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Fazit: Eine wunderschöne Familienkomödie die im Kino die Herzen bewegte und die Lachmuskeln massierte. Man ging mit einem Lächeln aus dem Saal. Jetzt auf DVD.

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DVD Tipp- Alles Routine

Regisseur Mike Judge wirft mit diesem Film einen genauen Blick auf die Arbeitssituation in Amerika, wie sie sich um das Jahr 1999 darstellte. Durch klar gezeichnete Charaktere und Situationen, die jedem bekannt vorkommen dürften, der jemals in einem Büro als Angestellter gearbeitet hat, bringt er die Freudlosigkeit im Arbeitsleben eines jeden Großraumbürobewohners auf den Punkt. Jennifer Aniston spielt die Frau, für die sich Peter interessiert, eine Kellnerin bei „Chotchkie’s“, einem typischen Bier- und Hamburger-Laden und Diedrich Bader (Ein Witzbold namens Carey) spielt eine kleine, aber sehr lustige Rolle als Peters schnauzbärtiger, langhaariger Nachbar, der ständig an seiner Gipswand herumwerkelt. –Jerry Renshaw


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Lucky # Slevin

Einer der besten Filme die ich in diesem Jahr gesehen habe. Die vielen guten Schauspieler in der Crew,  halten was sie versprechen. Der Film war in Deutschland nicht in den Kinos. Unfassbar!

Spannend, trickreich, stylisch, abwechselungreich mit tollen Plot. Auf jeden Fall ansehen!

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Aus der Amazon.de-Redaktion
Wie langweilig ist es, heute noch einen Film als „Tarantino-esk“ zu bezeichnen? Das Dumme an der Sache ist nur, dass der Schuh bei einem solchen Fall wie bei Lucky No. Slevin einfach passt, und das Ergebnis ist alles andere als langweilig. Grausige Morde, trockene Sprüche, selbstreflektive Bezüge zur Popkultur, eine Reihe bekannter Darsteller und eine Menge durchstilisierter Produktionselemente pressen das Vorhaben in eine Form, die dem Anspruch einer Quentin-Tarantino-Hommage durchaus gerecht wird. Josh Hartnett – der sich öfters mal als Muskelprotz ohne luckyS400_Hemd zeigt – ist Slevin Kelevra, ein unglücksseliger Typ, der seinen Kumpel Nick in New York besucht. Aber Nick ist verschwunden, was zu einer wilden Achterbahnfahrt um verwechselte Identitäten führt, während der zwei Handlanger sich Slevin schnappen (er befindet sich in Nicks Wohnung, also muss er auch Nick sein) und ihn zu ihrem Boss (Morgan Freeman), dem Oberganoven, bringen. Der Boss kümmert sich nicht darum, dass Slevin behauptet, nicht der Richtige zu sein – er will nur die 96000 Dollar zurück, die Nick ihm schuldet. Eines von mehreren Angeboten, die Slevin nicht ablehnen kann, besteht darin, dass er den Sohn des fiesen Erzfeindes des Bosses umbringt oder sich selbst eine Kugel einfängt. Dieser Erzfeind ist der Rabbi (Ben Kingsley). Aber Slevin ist keiner der klassischen Sündenböcke. Zur raffinierten Produktion, schlauen Wendungen und akademischen Verbeugungen von Bond, Hitchcock und obskuren alten Zeichentrickfilmen kommen noch Lucy Liu als sexy Leichenbestatterin, Stanley Tucci als besessener Polizist und Bruce Willis als gerissener Auftragskiller, der seine Finger überall drin hat. Dieses verworrene Puzzle über Rache und unterhaltsame Gewaltexzesse liefert beim einmaligen Anschauen fast zu viel an visueller und narrativer Vielfalt. Lucky Number Slevin steht nicht ganz auf gleicher Höhe wie ähnlich schlaue Thriller wie Memento oder Die üblichen Verdächtigen, aber auch hier freut man sich auf weitere Enthüllungen beim zweiten Anschauen. –Ted Fry

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