Buchtipp – Sagrada

Sagrada – Mystery Thriller

Der Einfluss der Tempelritter ist dunkel und mächtig

Eine tote Restauratorin in der Sagrada Familia in Barcelona. Eine Leiche ohne Haut an Händen und Füßen. Ein Geheimcode in einer Templerkapelle. Rätselhafte Vorfälle, die ein Geheimnis verbergen, gefährliche Spuren, die Inspektor Munárriz auf eine Fährte führen, die sich weit in die Vergangenheit erstreckt – bis zu einem sonderbaren Kreuz und den Nachfahren von König Salomos Baumeister. Einer von ihnen ist Antonio Gaudí, der Erbauer der Basilika. Doch was verbarg der Meister, für das es sich zu töten lohnt?

Spirituelles Vermächtnis oder alchimistische Formel – die Sagrada Familia birgt Geheimnisse, für die manche töten würden …

Über den Autor

Enric Balasch (Gracia 1955) arbeitet als Journalist und hat über hundert Länder bereist. Er hat zahlreiche Reiseführer veröffentlicht, die in sieben Sprachen übersetzt wurden. Darüber hinaus ist er Autor von Rundfunkbeiträgen sowie Dokumentarsendungen für das spanische Fernsehen.

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Schälsicker 🙂

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Buchtipp – Eschenbach – Eine Billion Dollar

Ein hübsches Gedankenspiel: Hätte einer unserer Urahnen vor 500 Jahren ein paar Florin angelegt, könnten wir heute dank Zins und Zinseszins ein Vermögen einstreichen, das für mehr als ein sorgenfreies Leben ausreichen würde. Für John Fontanelli, den armen Schustersohn aus New York, wird dieser Traum Wirklichkeit: Am 23. April 1995 erfährt er, dass sein Vorfahre Giacomo Fontanelli ihm, dem derzeit jüngsten Fontanelli-Spross, über Eine Billion Dollar hinterlassen hat. Gestern fuhr John noch Pizza aus,

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heute ist er reicher als die zweihundert reichsten Menschen der Welt zusammen. Und trotzdem nicht glücklich.

Denn die Sache hat — wie kann es anders sein — einen Haken. In seinem Testament berichtet Giacomo Fontanelli von einer Vision. Sein Erbe soll dank des Vermögens den Menschen ihre verlorene Zukunft zurückgeben. Für John eine drückende Verantwortung : Er, ein Ex-Pizzalieferant, als Retter der Menschheit? Da meldet sich ein mysteriöser Fremder und behauptet zu wissen, wie die Prophezeiung erfüllt werden kann.

Ein genialer Plot, schwäbisch gründliche Recherche plus grundsolide Schreibe — mit diesen Zutaten überzeugte der Stuttgarter Autor Andreas Eschbach bereits in seinem Thriller Das Jesus-Video. Sein Roman Eine Billion Dollar funktioniert nach dem gleichen Erfolgsrezept. Über fünf Jahre arbeitete Eschbach an dem Mammutwerk, las sich durch nahezu alle Standardwerke der Ökologie, Volkswirtschaft, Bevölkerungspolitik und Zukunftsforschung und sorgte dafür, dass selbst Details wie die New Yorker Wetterlage am 23. April 1995 stimmen. Das ist schön für jeden Genauigkeitsfanatiker, aber eine leichte Lesebremse für alle, denen es vor allem um eine gut erzählte Story geht. Denn sein Wissen will Eschbach natürlich unterbringen, was den Spannungsbogen mitunter durchhängen lässt und wie die mahnenden Worte eines zwar engagierten, aber doch etwas ehrpusseligen Studienrates herüberkommt. Doch wer auf der Suche nach einem Thriller ist, der nicht nur unterhält, sondern auch schlauer macht, ist bei Eschbach goldrichtig.

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Schaelsicker 😉